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Sanierung und Umgestaltung Ostring beschlossen

15.05.2018

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung die Umgestaltung des Ostrings zwischen der Kreisstraße 3580 und der Straßenbahnhaltestelle Schweriner Straße beschlossen. Er hat sich - wie auch schon vorher der Ausschuss für Umwelt und Technik (AUT) – gegen die vorgeschlagene verkehrsberuhigende Variante der Verwaltung entschieden.

Im Rahmen der notwendigen Deckensanierung im Ostring hat das Planungsbüro FMZ Möglichkeiten geprüft

  • das Parken zu ordnen,
  • die gefahrenen Geschwindigkeiten zu reduzieren und
  • die schmalen Gehwege zu verbreitern.

Die vorgestellte Variante der Verwaltungsempfehlung fand bei den Vorberatungen im AUT und im Gemeinderat in wesentlichen Bestandteilen wenig Anklang.

Zur Ausführung kommt nun die leicht veränderte AUT-Variante, d.h.

  • Beibehaltung einer Straßenbreite von durchgängig 7 m, die für Lkw-Begegnungsverkehr gemäß Regelungswerk erforderlich ist, wenn seitlich geparkt wird.
  • Verbreiterung der Gehwege, dort wo es möglich ist.
  • Einbau einer Querungshilfe neben dem Kreisverkehr in Richtung Straßenbahnhaltestelle für die Kita-Kinder, die zum „Malkasten“ laufen.
  • Einzeichnung von durchgängigen Längsparkstreifen links und rechts der Fahrbahn im Abschnitt zwischen Kreisverkehr bis Landstraße und im abschnittsweisen Wechsel zwischen AVG-Bahntrasse bis Kreisverkehr.

Als problematisch angesehen wurden der erschwerte Begegnungsverkehr, befürchtete Probleme durch Rückstaus und Einschränkungen bei der Nutzung des Ostrings als Umleitungsstrecke bei innerörtlichen Straßensperrungen. Außerdem wurde eine höhere Lärmbelastung durch abbremsende und anfahrende Fahrzeuge befürchtet.

Interessierte Einwohnerinnen und Einwohner konnten den Planungsentwurf vorab im Bau- und Liegenschaftsamt im Rathaus einsehen. Die daraufhin eingegangenen Anregungen von Anwohnern sind in die Beratungen in den Fraktionen und Gruppierungen des Gemeinderats eingeflossen. Die gewünschten Radstreifen (wie auf der Hauptstraße) sind nicht möglich, weil dies in Straßen mit Begrenzung auf 30 km/h nicht zulässig ist. Entscheiden mussten sich die Gemeinderäte auch zwischen dem Wunsch, dass Begegnungsverkehr möglich ist, und den Schrägparkplätzen. Der Verkehr soll fließen, um Stop-und-Go mit dem einhergehenden erhöhten Lärmpegel zu vermeiden. Dann bleibt allerdings nicht genug Platz, um die Parkplätze quer anzuordnen.

Da sich schon seit einigen Jahren Anwohner über zu hohe Geschwindigkeiten beschweren und die durchgeführten Messungen dies bestätigen, hatte die Verwaltung Pläne ausarbeiten lassen, die durch bauliche Maßnahmen die breite Fahrbahn verengen und somit zu einer tatsächlichen Reduzierung der gefahrenen Geschwindigkeiten führen würden. Erfahrungen zeigen, dass nur durch bauliche Maßnahmen eine tatsächliche Reduzierung erfolgt. Vorherige Maßnahmen wie die Begrenzung auf 30 km/h und auch die veranlassten bußgeldbewährten Geschwindigkeitskontrollen des Landratsamtes waren nur bedingt erfolgreich. Dem vorgestellten Verwaltungsentwurf folgten weder die Gemeinderäte noch die Anwohner.

Der einheimische Landschaftsarchitekt Bernhard Finke stellte das Grünflächenkonzept für den Ostring vor. Von den Robinien mussten bereits einige ausgetauscht werden, weil sie bis in die Vorgärten wurzelten. Da dies auch bei den anderen absehbar ist, wurde beschlossen im Zuge der anstehenden Baumaßnahme neue Bäume zu pflanzen. Die Baumart wird entsprechend den Standortbedingungen vom Fachmann empfohlen.  

Ostring Blick von der K3580 in Richtung Kreisel und Straßenbahnhaltestelle Schweriner Straßezoom
Ostring Blick von der K3580 in Richtung Kreisel und Straßenbahnhaltestelle Schweriner Straße
Ostring Blick von der Straßenbahnhaltestelle Schweriner Straße in Richtung K3580; für die Kita-Kinder wird eine sogenannte Querungshilfe eingebaut.zoom
Ostring Blick von der Straßenbahnhaltestelle Schweriner Straße in Richtung K3580; für die Kita-Kinder wird eine sogenannte Querungshilfe eingebaut.
Ostring Blick in Richtung K3580; hier war keine sinnvolle Querungshilfe möglich.zoom
Ostring Blick in Richtung K3580; hier war keine sinnvolle Querungshilfe möglich.
 
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